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Nutzung des iT600 Smart Home Systems

Fußbodenheizung

Die wichtigsten Merkmale von Fußbodenheizungen sind die niedrige Temperatur der Heizfläche und hohe thermische Trägheit. Die Temperatur einer Heizfläche sollte 35 C niemals übersteigen. Fußbodenheizungen sorgen für Komfort, der sich durch Radiatoren nur schwer erreichen lässt. Das Laufen auf einem warmen Fußboden ist äußerst angenehm. Indem der Fußboden beheizt wird, verdampft das Wasser schneller – unerlässlich für die Nutzung von Badezimmern, Küchen und Fluren. Die größten Vorteile von Fußbodenheizungen sind ihre Unsichtbarkeit im Wohnraum und ihre Effizienz bei der Erwärmung von großen/offen gestalteten Räumen/Zimmern.

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Das Heizen durch Radiatoren

Das Heizen durch Radiatoren – auch traditionelles Heizen genannt – ermöglicht es uns, die Raumtemperatur schnell zu erhöhen. Die durch Radiatoren erhitzte Luft erwärmt sich schon wenige Minuten nach Einschalten der Heizung. Wird die hohe Temperatur im Raum nicht mehr benötigt, kann das Radiatorventil geschlossen und die Temperatur somit gesenkt werden, wodurch Energie eingespart wird. Wollen wir die Temperatur rasch ändern, sollten Radiatoren verwendet werden, vorzugsweise mit einem niedrigen Wassergehalt. Es wird empfohlen, sie in Schlafzimmern zu verwenden, in denen die Temperatur am Abend in der Regel rasch geändert werden soll. Fußbodenheizungen eignen sich nicht besonders für Räume, die nur ab und an genutzt werden – wie etwas Gästezimmer – und Räume, in denen die Bodenfläche größtenteils durch Möbel blockiert wird. Es ist ratsam, einen Radiator im Badezimmer anzubringen (obwohl empfohlen wird, die Fußbodenheizung zu verwenden), da er sich gut zum Trocknen von Handtüchern eignet.

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Fußboden- und Radiatorheizung

Sollen Fußboden- und Radiatorheizung kombiniert werden, sollten die Besonderheiten der beiden Systeme berücksichtigt werden. Die Temperatur in Fußbodenheizungen ist niedriger als in Radiatorsystemen (sie verbleibt normalerweise auf einem Niveau von etwa 35 °C, während das Wasser in Radiatoren eine Temperatur von 80 °C erreichen kann; die Fußbodentemperatur sollte 29 °C bzw. 35 °C im Badezimmer nicht übersteigen). Der Betrieb beider Systeme unterscheidet sich nicht unwesentlich. Fußbodenheizungen besitzen eine hohe thermische Trägheit, wodurch das Erwärmen des Bodens länger dauert als das der Radiatoren. Jedoch bleibt der Fußboden auch nach Abschalten der Heizung noch einige Stunden lang warm, im Gegenteil zu Radiatoren. Investoren und Installateure entscheiden sich in der Regel dafür, Fußbodenheizungen im Erdgeschoss und Radiatoren in den höheren Stockwerken zu installieren. Es hängt jedoch davon ab, ob sich die Nutzfläche (Küche, Esszimmer, Badezimmer) im Erdgeschoss und die Schlafzimmer im ersten Stock befinden. Radiatoren werden für kleinere Räume empfohlen, die tagsüber nicht oft verwendet werden. Ein gemischtes System eignet sich auch besser für Gebäude mit einer komplexen Architektur – etwa bei großen Balkonfenstern oder verglasten Terrassen, die mehr Wärmeverlust verursachen.

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